WIEN: Nach dem jüngsten  Terroranschlag auf die Landesgeschäftsstelle der FPÖ in Niederösterreich ist es der Polizei jetzt gelungen, einen Verdächtigen festzunehmen. Brandverletzungen überführten den Mann, der sich bei der Attacke selbst aus Versehen angezündet hatte. Die Anschlag wurde eine Woche zuvor, am 12. August 2019 in St. Pölten von vier vermummten Terroristen verübt. Eine Überwachungskamera hielt deren Vorgehen fest. Bei dem Festgenommenen handelte es sich um einen „subsidiär Schutzberechtigten“ aus Afghanistan.

Hass auf Ausländerpolitik der FPÖ

Wie berichtet, hatte ein Quartett – mit Steinen und Molotowcocktails bewaffnet – die Landesgeschäftsstelle der FPÖ Niederösterreich angegriffen. Die Fenster zum Lager wurden eingeschlagen. Dabei kam es zu Missgeschicken. Nachdem zwei Täter in der Hektik beinahe ineinandergelaufen wären, zündete sich einer der beiden irrtümlich
selbst an. Dieses Malheur führte schließlich zur Verhaftung. Der Terrorist ließ seine Brandwunden im Krankenhaus behandeln – so kam ihm die Polizei auf die Schliche.

Verbrecher  auch im Krankenhaus hoch aggressiv – Schwestern schlugen Alarm

Der afghaneische Schutzsuchende verhielt sich bei der Behandlung im Donauspital in Wien offenbar keineswegs unauffällig: Wie die Kronenzeitung berichtet, gebärdete er sich in einer Art und Weise, dass die den Verletzten versorgenden Krankenschwestern Alarm schlugen. Sein Motiv für den Brandanschlag dürfte Wut des in Österreich voll versorgten Verbrecher auf die Ausländerpolitik der FPÖ gewesen sein.

SPÖ und andere Linke wollten Anschlag der FPÖ in die Schuhe schieben

Die Festnahme des Verdächtigen nimmt wohl Kritikern den Wind aus den Segeln, die den Brandanschlag als „völlig unglaubwürdig“ bezeichnet hatten. Die Ortsgrupper der SPÖ Langenzersdorf vermutete gar eine Inszenierung der FPÖ hinter dem Vorfall. Die unerhörte Unterstellung:
Der Brandanschlag auf die Landesgeschäftsstelle der FPÖ Niederösterreich  ist für die SPÖ Langenzersdorf „völlig unglaubwürdig“. „Man sollte besser in den Reihen des RFJ (Ring Freiheitlicher Jugend) ermitteln“, schrieb die Ortsgruppe auf Facebook.

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