Bild: sceenshot facebook

KREFELD: Die am 09. Juli 2019 als Reaktion auf den AfD-Bürgerdialog stattgefundene Veranstaltung in Linn schrieb sich Meinungsfreiheit auf die Fahne. Bereits im Voraus wurde von der Organisatorin Frau Morscheiser in höchsten Tönen gepredigt:
„Es sollen alle Meinungen zu Wort kommen“. Es sollte ausdrücklich ein „Festival für etwas“ und nicht allein gegen etwas werden – dennoch zwang der AfD-Bundestags-abgeordnete Kay Gottschalk die Stadt als Veranstalter zu einer Entscheidung: Er bat kurzfristig und unangemeldet auch um das Recht, bei dem Festival zu reden. Oberbürgermeister Frank Meyer untersagte es.

 „Bunte, offene, freie Stadt“

Während die AfD in der voll besetzten Linner Museumsscheune einen Bürgerdialog mit drei ihrer Bundestagsabgeordneten veranstaltete, demonstrierten in der Linner Vorburg rund 600 Menschen gegen die „Rechtspopulisten“ so rp-online.de., indem sie an einem von der Stadt ausgerichteten „Festival für Meinungsfreiheit & politische Visionen“ teilnahmen. Es gab flammende Plädoyers für Weltoffenheit, Freiheit und Toleranz der Religionen und gegenüber allen sexuellen Orientierungen ebenso wie Appelle gegen jede Form von Hass, der in dem Mord an dem hessischen CDU-Politiker Walter Lübcke einen furchtbaren Höhepunkt erreicht hat. „Wir sind die Mehrheit der Gesellschaft. Wenn wir uns unterhaken, dann ist Krefeld stark“, rief Oberbürgermeister Frank Meyer unter Applaus den Gästen zu; er sei stolz auf Krefeld als „eine wunderbare, positive, bunte, offene, freie Stadt“, so rp-online.de weiter.

Meinungsfreiheit: Linker Pöbel störte zuvor AfD-Bürgerdialog

Die Stadt reklamierte zudem Sicherheitsbedenken für den Fall eines Auftritts der AfD. Anscheinend können sich die Besucher der Gegenveranstaltung nicht zurückhalten, Gewalt anzuwenden, wenn sie mit Meinungen konfrontiert werden, die nicht ihren eigenen entsprechen. Grund zu dieser Annahme bestätigte sich durch den nicht ganz friedlichen Ablauf im Zuge des AfD-Bürgerdialogs. Während sich einige, politisch links gerichtete Besucher normal benommen haben und tatsächlich einen sachlichen Dialog führten, musste eine Reihe von Linken nach mehrfachen Störungen, lautem Geschrei, Buh-Rufen und Widersetzungen von Anweisungen von der in zivil anwesenden Polizei und Ordnungskräften mit leichtem Zwang aus dem Raum geführt wurden. Die AfD be-grüßt den Dialog mit jedem friedlichen Bürger, egal welcher Meinung, offensichtlich anders als der Oberbürgermeister Frank Meyer, berichtet die AfD-Krefeld auf ihrer Webseite.


Bild: Sceenshot afd-krefeld.de  mit Oberbürgermeister Frank Meyer

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