BERLIN: Der SPD‐Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs hat am 7. Juli 2019 in zwei Twitter‐Beiträgen ein Verbot der AfD gefordert. Der Bundestagsabgeordnete, der AfD-Mitglieder in „Terrornetzwerken“ vermutet, wörtlich:

„Rechtsextremistisches Pack. Jetzt muss der Staat durchgreifen! Rechtes Terrornetzwerk plante politische Morde in ganz Deutschland.”

Die Forderung nach einem AfD‐Verbot ist übrigens nicht neu bei diesem „Demokraten“. Schon 2018 hielt er ein Verbot der Partei für „zwingend geboten”.

Wirre Forderung: AfD verbieten und Beamte entlassen

Von einem Twitter‐Nutzer gefragt, welchen konkreten Vorschlag er habe, damit der Staat „durchgreifen” könne, antwortete Kahrs daraufhin:

„afd verbieten. dann afd‐mitglieder aus dem beamtenverhältnis entlassen.”


Diese Aussage erregte Unmut beim AfD‐Europaabgeordneten Maximilian Krah.
„Wer sind hier die Feinde der Verfassung?”, fragte Krah in Richtung des SPD‐Abgeordneten.

Noch am selben Tag forderte der SPD‐Politiker ein weiteres Mal ein AfD‐Verbot.
Einen Zeitungsartikel über Thüringens AfD‐Landeschef Björn Höcke kommentierte Kahrs kurz und knapp:

„Rechtsextremisten. Verbieten.”

SPD-Mann schon 2018 mit Schimpftiraden auffällig

Bereits im Vorjahr hatte Kahrs die AfD im Bundestag scharf attackiert. Damals bezeichnete er die AfD‐Abgeordneten als „Rechtsradikale” und rief ihnen zu:
„Hass macht hässlich. Schauen Sie doch in den Spiegel!” Nach weiteren Schimpftiraden des Rasenden verließ die AfD aus Protest die Sitzung und kehrte erst nach dem Ende seiner Bewerfungen zurück.


Quelle: tagesstimme.com

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