FELDBACH: Bereits zum zweiten Mal ist es binnen kurzer Zeit zu einem Anschlag auf ein Büro der Freiheitlichen Partei Österreichs gekommen. Das Bezirksbüro der FPÖ Südoststeiermark in Feldbach wurde in der Nacht auf den 8. September 2019 von Unbekannten mit einem Brandsatz attackiert. Bei dem Anschlag handelt es sich bereits um den nächsten innerhalb von vier Wochen. Bekanntlich wurde in St. Pölten einen Brandanschlag mit Molotov-Cocktails auf die FP-Landesgeschäftsstelle verübt. Ein Verdächtiger, ein afghanischer Asylwerber befindet sich seitdem in U-Haft. Der „Schutzsuchende“ hatte in einem Wiener Krankenhaus sein Brandwunden behandeln lassen, die er sich beim Anschlag versehentlich selbst zufügte haben soll.

Neben Brandanschlag auch Vandalenakt und Diebstahl

Es blieb jedoch nicht nur beim Brandanschlag. Von mutmaßlichen  „Antifaschisten“  wurde zudem das Schild der Parteizentrale gestohlen, Plakate am Eingang angezündet und in der Innenstadt mehrere Plakatständer zerstört.  Das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) hat die Ermittlungen aufgenommen. FPÖ-Landesparteiobmann LAbg. Mario Kunasek dazu:

„Diese demokratiefeindlichen Angriffe müssen unbedingt aufgeklärt werden. Die Gewaltattacke ist ein Ausdruck politischen Hasses und roher Gewalt. Die FPÖ Steiermark hat sich dazu entschlossen, 1.000 Euro für sachdienliche Hinweise an die Polizei, die zur Ergreifung der Täter führen, zur Verfügung zu stellen“.

Nicht linker Terror, sondern Stenzel-Rede sorgt für Empörung

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Gewalt, nicht nur gegen Teilnehmer von Trauerkundgebungen, Ballveranstaltungen oder den Linken nicht genehmen Demonstrationen, sondern jetzt bereits in Form von Anschlägen gegen Parteilokale, müssten eigentlich bei den Regierungen die Alarmglocken läuten. Und was passiert:
Die Rede der 74-jährien Ursula Stenzel bei dem Gedenkzug anlässlich eines Jahrestages der Befreiung von Wien nach der Türkenbelagerung, setzt die gesamte Medienlandschaft und insbesondere ÖVP und SPÖ in höchste Erregung.

 

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