Dieser „Schutzsuchende“ hat es in sich: Bei einer Kontrolle im Eurocity zwischen Bad Schandau und Dresden konnten Beamte der Bundespolizei einen 51-Jährigen mit 45 Identitäten festnehmen. Weitere Recherchen förderten einen zweiten Reisepass bei dem Mann zutage, in dem ein anderer Name eingetragen war. Für die Bundespolizei war das Anlass für eine akribische Recherche, die 43 weitere Personalien des Mannes zutage förderte.

Intensivtäter bereits vier Mal abgeschoben

Unter den falschen Namen hatte der Mann verschiedene Straftaten begangen, darunter Wohnungseinbrüche und Diebstähle. Zwölf Mal hatte der Mann zwischen 1997 und 2018 wegen diverser Diebstähle mit der Polizei zu tun. Vier Mal war er bereits aus Deutschland abgeschoben worden. Ein Asylfolgeverfahren hatten die deutschen Behörden im April dieses Jahres letztmalig für ihn abgelehnt. Eine gegen ihn verhängte und für fünf Jahre geltende Einreisesperre ignorierte der 51-Jährige und kehre nach Deutschland zurück, wohl um einen neuerlichen Asylantrag zu stellen.

Quelle: Göttinger Tagblatt

Anmerkung:
Derartig Asylbetrügereien wären rasch zu beenden, wenn man nur wollte, denn diese Vorgangsweise von Asylbewerbern ist bereits seit Jahren bekannt. Offensichtlich fehlt der Wille, EU-weit eine zentrale Meldestelle einzurichten, wo alle Asylanten samt Fingerabdrücke registriert werden.

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