Selbst am Bahnhof in Merseburg kann man zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen sein – wenn „Kinder“ oder „Jugendliche“ nicht gerade gut drauf sind.

MERSEBURG: Aufregung am Neujahrsabend 2020 am Bahnhof: Wie die zuständige Bundespolizei am Donnerstag mitteilte, wurden die Beamten am Mittwoch gegen 19.20 Uhr über eine „Personengruppe“ im Bahnhof informiert, die Reisende belästigen soll.

Daraufhin eilte sowohl eine Streife des örtlichen Polizeireviers als auch eine Streife der Bundespolizei zum Bahnhof. Dort stellten die Polizisten fest, dass zwei 13 und 17 Jahre alte Jugendliche nicht nur Reisende verbal belästigten. Wie es im Polizeibericht hieß, sollen sie aus einer Gruppe heraus auch einen derzeit unbekannten Mann geschlagen haben.

Schläger gleich wieder auf freiem Fuß

Ein couragierter 50-jähriger Mann, der aus der Unterführung in die Haupthalle des Bahnhofes kam, wollte dies unterbinden und wurde durch die beiden Syrer mittels Drohgebärden genötigt, den Bahnhof zu verlassen. Die beiden Schläger wurden zur Dienststelle der Bundespolizei nach Halle gebracht. Des Weiteren erteilten die vor Ort geeilten Bundespolizisten gegen die Personengruppe insgesamt zehn Platzverweise für den Merseburger Bahnhof.

Schläger beim Notdienst plötzlich wieder Kind

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 17-Jährige zu einem Erziehungsberechtigten gebracht. Da am Wohnort des 13-Jährigen kein Verantwortlicher angetroffen werden konnte, übergaben die Bundespolizisten ihn zunächst an einen Kindernotdienst, der den Jungen in Obhut nahm. Quelle: mz-web.de

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