Die Zahl der Angriffe auf Polizisten, Sanitäter und Feuerwehrleute nimmt weiter zu. In Berlin wurden beispielsweise im Juni Rettungssanitäter des Roten Kreuzes mit einer Schusswaffe und Reizgas angegriffen – eine neue Dimension der Gewalt gegen Einsatzkräfte, berichtet der Deutschlandfunk.

Täter meist gleich wieder auf freiem Fuß

Am 20. Juni 2019 greifen zwei Betrunkene einen Rettungswagen des Roten Kreuzes in Berlin an. Sie dringen in den Rettungswagen ein, der am Straßenrand steht. Zwei Sanitäter an Bord vertreiben sie, es kommt zu „kleinen Schubsereien“, wie es Heiko Jünger nennt, der Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienstes in Berlin:

„Dann verschwanden die zwei Herren und nach geschätzt 30 Sekunden, 40 Sekunden kamen sie zurück, zogen die Waffe und hielten das unserem Mitarbeiter, dem Notfallsanitäter ins Gesicht und haben abgedrückt.“

Bei der Waffe handelt es sich um eine Schreckschusspistole, aus der der 28-jährige Täter Tränengas abfeuert. Die beiden Rettungssanitäter sind drei Wochen danach traumatisiert und krank geschrieben. Zwei Stunden nach der Attacke lässt der Ermittlungsrichter den Täter wieder frei. „Für andere Rettungskräfte ein ganz schlechtes Signal. Weil: Wie soll man sich schon schützen, wenn der Staat nicht schützt?“ ergänze Heiko Jünger.

Arztmord von ARD vertuscht

In Offenbach wurde bekanntlich ein Arzt von einem Asylbewerber aus Somalia brutal mit einem Messer in seiner Ordination ermordet. Der ARD berichtete natürlich mit keinem Wort darüber. Begründung: „Wir können nicht über jeden Mord berichten“. Dieser Fall war aber kein ‚normaler‘ Raubmord: Da hat jemand, der vorgibt, Hilfe zu brauchen, einen Arzt auf brutalste Weise ermordet. Er hat einen Mediziner erstochen, der sein ganzes Leben lang anderen Menschen hilft. Das macht diesen Fall besonders und deshalb hätte die Tagesschau auf jeden Fall berichten müssen, kommentierte damals mmnews.de.

‚Wir können nicht über jeden Mord berichten‘ redet sich die ARD heraus. Dieser Fall ist aber kein ‚normaler‘ Raubmord: Da hat jemand, der vorgibt, Hilfe zu brauchen, einen Arzt auf brutalste Weise ermordet. Er hat einen Mediziner erstochen, der sein ganzes Leben lang anderen Menschen hilft. Das macht diesen Fall besonders und deshalb hätte die Tagesschau auf jeden Fall berichten müssen.

Dass der Schutzsuchende von einer Schwurgerichtskammer mit Urteil vom 12. März 2019 (Az.: 1 Ks 501 Js 13789/18) vom Vorwurf des Mordes sowie der gefährlichen Körperverletzung freigesprochen und seine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet wurde, rundet das Bild ab. Quelle: Stadtanzeiger Ortenau.

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