MÜCHEN: Ein 26-jähriger Senegalese befand sich am 7. Januar 2020 in einem Lebensmittelgeschäft des Münchner Hauptbahnhofes. Dort wollte sich der bereits stark  alkoholisierte Schutzsuchende Getränke kaufen. Ein 53-jähriger Verkäufer verweigerte ihm diese und forderte ihn auf, den Markt zu verlassen und mehrere Getränke, die er in der Hand hielt, abzustellen.

Schutzsuchender schlägt auf Verkäufer ein – dieser verliert Zahn

Nachdem der Afrikaner den Aufforderungen des Mitarbeiters nicht nachgekommen war, versuchte der Verkäufer dem „Flüchtling“ die Getränke abzunehmen, wie die Bundespolizei berichtet. Im weiteren Verlauf kam es zu einer erheblichen körperlichen Auseinandersetzung, unter anderem mit Faustschlägen und Tritten gegen den Verkäufer. Dabei erlitt dieser mehrere Schürfwunden am Kopf, Händen und am Körper. Weiterhin wurde ihm ein Zahn ausgeschlagen. Der Geschädigte klagte über erhebliche Schmerzen, zudem wurden die Brille und die Halskette des Verkäufers bei der Auseinandersetzung beschädigt. Die Schadenshöhe beträgt etwa 1.900 Euro.

Polizisten werden kaum mit Wildem fertig

Zwischenzeitlich alarmierte Beamte der Bundespolizei überwältigten den Senegalesen und nahmen ihn fest. Hierbei leistete der 26-Jährige erheblichen Widerstand und sperrte sich gegen die Maßnahmen, sodass er von den Beamten unter großer Kraftanstrengung zur Wache getragen werden musste.

„Geduldeter“ bereits mehrfach in Haft – jedoch nie abgeschoben

Der Senegalese war im August 2015 in das Bundesgebiet eingereist und ist im Besitz einer gültigen Duldung. Der 26-jährige Asylbewerber ist unter anderem wegen Bedrohung, Erschleichen von Leistungen, Beleidigung und unerlaubten Aufenthalt bereits polizeibekannt und war auch schon mehrfach in Haft. Quelle: tz.de

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Solve : *
28 − 10 =