Bundesweit hatte die linksradikale Szene am 25.01.2020 für die Demonstration gegen das Verbot der Internetplattform „Linksunten.Indymedia“ mobilisiert, wobei teils martialische Aufrufe kursierten: „Wir suchen die direkte Konfrontation – Bullen angreifen!“ Dennoch kündigte die Leipziger Polizei eine Strategie der Deeskalation an: Als der Demonstrationszug sich in Gang setzt und sich mehr und Teilnehmer verhüllen, legt die Polizei dies als Kälteschutz aus – und nicht etwa als Vermummung. Selbst die Regenschirme, die viele Demonstranten aufspannen, obwohl kein ein Tropfen Regen fällt, lässt sie zunächst durchgehen – ebenso die erste Pyrotechnik, die aus dem Demonstrationszug gezündet wird.

„Deeskalierende Polizei“ flüchteten vor hochaggressivem Links-Mob

Und die Polizei? Sie greift nicht ein. Als ein Trupp von 15 bis 20 Beamten neben der Demonstration auftaucht, wird er sofort aus der Mitte des Zuges mit Feuerwerkskörpern, Steinen und Farbbeuteln angegriffen; auch eine Pizzeria und ein Supermarkt geraten in Mitleidenschaft. Die Beamten flüchten erstmals in eine Seitenstraße.

Erst nach massivem Steinhagel greift Polizei ein

Doch jetzt hat die Einsatzleitung genug. Der Zug wird gestoppt; Einsatzkräfte stürmen auf die Kreuzung und jagen einen Keil zwischen die Demonstration. Der mittlere und hintere Teil des Zuges, aus dem der Angriff erfolgte, wird auseinandergetrieben, der vordere Teil bleibt stehen und wird gemeinsam mit den Pressevertretern weiträumig abgeriegelt. Knapp eine Stunde nach den ersten Steinwürfen zieht die Demo weiter und endet wie geplant in Connewitz. Die vorläufige Bilanz: 13 verletzte Beamte, nur sechs Festnahmen. Quelle: welt.de

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