Karlheinz Endruschat

Mit seiner Wortwahl ist der stellvertretende Essener SPD-Vorsitzende innerhalb seiner Partei angeeckt. Immer wieder machte Karlheinz Endruschat, der auch als Sozialarbeiter und Bewährungshelfer tätig war, mit Aussagen zu den Themen Clan-Kriminalität und Integration auf sich aufmerksam. Jetzt kehrt er seiner Partei den Rücken.

Bereits seit mehreren Jahren hatte der Essener Kommunalpolitiker Karlheinz Endruschat versucht, seine Partei für die Probleme der Integration zu sensibilisieren – ohne Erfolg, wie er selbst findet. Nach 15 Jahren in der SPD verlässt der 68-Jährige nun seine Partei.

„In der SPD fehlt die Bereitschaft, sich mit den realen Problemen auseinanderzusetzen“, sagt Endruschat im Gespräch mit FOCUS Online. Dabei sei auch Clan-Kriminalität ein Punkt. Und die Frage, an welchen Punkten Integration gescheitert sei, stelle sich die Partei nicht. „Die SPD hat kein Interesse, die Probleme um die Zuwanderung auch nur anzuerkennen.“
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