HORB AM NECKAR: Ein Afrikaner war wegen Exhibitionismus angeklagt. Doch schon zuvor war der Gambier wegen Drogenmissbrauch, Bedrohungen, Beleidigungen und körperlicher Gewalt aufgefallen. Mehrere Asylunterkünfte im Landkreis hatte er bereits verlassen müssen, da er sich bisher nicht benehmen konnte. Einen Security-Mann hatte er zusammen mit einem anderen Bewohner einer Unterkunft in Freudenstadt (Baden Württemberg) so zusammengeschlagen, dass dieser bis heute an den Folgeschäden leidet. Deshalb wurde er bereits zu acht Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung (!) verurteilt.

Erneutes Kuschelurteil

Für seine neueste Tat muss er nun erstmals für zwei Monate ins Gefängnis. Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, im September vergangenen Jahres gegenüber seiner Sozialarbeiterin in einer Asylunterkunft im Kreis Freudenstadt exhibitionistisch gehandelt zu haben. Die betroffene Frau berichtete vor Gericht:

„Ich sollte einen Brief für ihn lesen. Dann sollte ich eine E-Mail für ihn schreiben. Ich saß am Schreibtisch, er stellte sich hinter mich. In einer unangemessenen Nähe. Als ich mich umdrehte, sah ich, dass er die Jogginghose heruntergezogen hatte. Er machte Onanier-Bewegungen. Ich habe geschrien und bin aus dem Büro gelaufen. Das war einfach nur ekelhaft.“

Bis heute werde sie von diesen Bildern im Kopf verfolgt. Zunächst war sie sich unsicher, was sie nun machen wolle. „Eine Freundin, mit der ich dann kurz danach zufällig telefoniert habe, hat mir dann dazu geraten, den Vorfall anzuzeigen. Ich hatte auch Angst, dass er mir auflauern könnte.“ Weiterlesen auf Schwarzwälder Bote 

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