Sceenshot facebook

LONDON: Der jüngeste Anschlag eines Islamisten forderte in London am 02.02.2020 zwei Schwerverletzte. Der Strenggläubige wurde von Polizeibeamten in Zivil noch vor Ort erschossen. Die britische Polizeibehörde Scotland Yard geht bei der Tat von einem islamistischen Terrorhintergrund aus.

IS-Sympathisant und einschlägig vorbestraft

Der als Sudesh Amman (20) identifizierte Attentäter wurde wegen islamistischer Aktivitäten zu drei Jahren Haft verurteilt und nach seiner vorzeitigen (!) Haftentlassung sogar von der Polizei überwacht. Ein Terrorangriff war aufgrund der Einschätzung des Gläubigen zu erwarten. Laut Polizei war er „fasziniert vom Sterben im Namen  des Terrors“. Als er noch im Gefängnis war, gab zwar Bedenken ob eine Freilassung zu verantworten wäre, aber es gab keine Befugnisse für eine Behörde, ihn länger hinter Gitter zu halten.

Terroranschlag bereits im Gefängnis angekündigt

Amman versprach in Nachrichten an seine Freundin zum Zeitpunkt seiner Inhaftierung, dem islamischen Staat die Treue zu halten, und kündigte an, Terroranschläge durchführen. Damals schrieb er ihr: „Wenn man keine Bombe bauen können, weil Familie, Freunde oder Spione  beobachten , nehme man nachts ein Messer und greifet an…“ Zum Zeitpunkt seiner Verurteilung erklärte der amtierende Kommandeur Alexis Boon, damals Leiter des Polizeikommandos für Terrorismusbekämpfung in der Metropole, er habe ein „großes Interesse an Gewalt und Märtyrertod“.

Strengere Antiterrorgesetze gefordert

Die Nachforschungen der Ermittler konzentrieren sich nun auf Ammans Umfeld, ob er ein Einzelgänger war oder von anderen geleitet wurde, und darauf, wie es dem Angreifer gelang, einen Amoklauf durchzuführen, wenn er überwacht wurde. Die Ermittler warnten, dass es nach wie vor sehr schwierig sei, genau festzustellen, wann die Absicht eines Verdächtigen in gewalttätiges Handeln übergeht. Eine Quelle aus Whitehall behauptete, der Angriff sei ein Beweis dafür, dass der Premierminister in der Lage sein sollte, strengere Antiterrorgesetze zu erlassen.

London im islamistischen Würgegriff

Der jüngste Anschlag zeigt einmal mehr: Der radikale Islam hat in der Zuwanderergesellschaft der britischen Hauptstadt schon längst Fuß gefasst. Seit Jahren hinterlassen dort Islamisten ihre blutige Spur. Die jüngste Schreckenstat reiht sich an eine bereits lange Abfolge derartiger Gewalttaten und zeigt bezeichnende Parallelen zu ähnlichen Fällen auf. Erst im November 2019 hatte der, wie Amman, ebenfalls einschlägig vorbestrafte Usman Khan (28) auf der London Bridge auf Passanten eingestochen und zwei Personen ermordet. Die jüngsten Opfer hatten diesmal mehr Glück als „Ungläubige“ zuvor, da der Täter überwacht wurde. Sie kamen zumindest mit dem Leben davon.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Solve : *
22 − 18 =