Selbst jüdische FDP-Mitglieder oder Partei Kandidaten mit ausländischen Wurzeln werden jetzt als „Nazis“ beschimpft.

Einen Leckbissen für zukünftigekünftige Historiker, wenn es um die Aufarbeitung dieses dunklen Kapitels der aktuellen Demokratie-Simulation in Deutschland gehen wird, könnte untenstehende Aufstellung darstellen, die wir dankenswerter Weise aus Infos von BR24, bild.de, unzensuriert.de u.A. zusamengestetragen haben.

Das FDP- „Vergenen“: von „falscher“ Partei (mit)gewählt

Obwohl der gewählte (und inzwischen wieder zurückgetretene) Thomas Kemmerich (FDP) keine „Schuld“ hatte, mit Hilfe der AfD zum Ministerpräsidenten von Thüringen gewählt worden zu sein und obwohl sich er und die gesamte FDP in vorauseilendem Gehorsam von der AfD pausenlos distanzieren, reißen die linken Attacken gegen ihn und andere FDP-Mitglieder nicht ab.

Den Linksextremen geht es darum, eine weitere Bedrohungskulisse aufzubauen und ein Exempel zu statuieren: Selbst wer nur von der AfD gewählt oder unterstützt wird, wird mit ihr gleichgesetzt. Und gleichermaßen mit aller Gewalt, bis hin zu Terror und physischen Angriffen, bekämpft.

Linksextreme Vorfälle gegen FDP in ganz Deutschland – „Antifa is watching you“

„Verräter“, „Nazi“, „Fuck Nazis“, „Fuck FDP“, „Nazi-Freund“, „Nazi-Hure“, „Nazi-Kollaborateur“, „Fotze“, „Faschisten“, „Antifa is watching you“ – das alles steht auf Plakaten, an Hauswänden oder wird FDPlern ganz unverhohlen auf offener Straße entgegengerufen, berichtet bild.de

Hier eine unvollständige Auflistung der Aktionen gegen die FDP und deren Vertreter:

  • Angriffe und Beleidigungen und Anfeindungen gegen Politiker der FDP hat es bundesweit gegeben. Laut einem Parteisprecher sei das so weit gegangen, dass ihnen nicht mehr die Hand gegeben wurde.
  • In ganz Deutschland wurden FDP-Plakate beschädigt oder es gingen Drohungen und Beschimpfungen über die sozialen Netzwerke ein. Vorfälle gab es unter anderem in Berlin, Leipzig, Hannover, Halle, Hamburg und Stuttgart.
  • Kemmerichs Kinder müssen wegen Drohungen unter Polizeischutz zur Schule gebracht werden, seine Frau wurde auf offener Straße angespuckt, so ein Sprecher der Thüringer FDP in Erfurt.
  • Vor dem Haus des zurückgetreten Ministerpräsidenten rottete sich mehrfach ein aufgebrachter Mob zusammen.
  • Psychoterror: In einem Supermarkt wurde eine Art „Fahndungsfoto“ von Kemmerich ausgehängt worden.
  • Angriff mit Feuerwerkskörpern: das Haus der FDP-Politikerin Karoline Preisler wurde mit Feuerwerkskörpern angegriffen. Auf Twitter schrieb sie, dass sie mit ihrer kleinen Tochter fliehen musste.

Morddrohungen und Beschimpfungen

  • Versteckte Morddrohung: In Hannover fand eine FDP-Abgeordnete vor ihrem Büro einen Trauerkranz vor.
  • Farbanschläge: In Berlin beschmierten Linksfaschisten die Fassade des FDP-Bürgerbüros im Stadtteil Prenzlauer Berg.
  • Berlin: FDP-Abgeordnete berichteten, sie würden nach den Vorgängen in Erfurt etwa in sozialen Netzwerken teilweise wüst beschimpft.
  • Bayern und Hamburg: Wahlplakate der Partei zerstört oder abgerissen.
  • In Leipzig und Görlitz: Wohnhäuser von FDP-Politikern wurden mit Beschimpfungen beschmiert
  • Halle: Ein Wahlkreisbüro der Partei wurde beschmiert.
  • Dresden: Linksfaschisten warfen mit blauer Farbe gefüllte Christbaumkugeln auf die Geschäftsstelle des FDP-Landesverbandes.
  • Baden-Württemberg: Laut einem  Sprecher des FDP-Landesverbands wurde eine Ortsvorsitzende am Telefon als Faschistin bezeichnet. Außerdem seien linke Protest-Sticker an die Landesgeschäftsstelle geklebt worden.
  • Göttingen: Auf das Büro der FDP in Göttingen wurde „Verräter“ gesprüht.
  • Nürnberg: Zu einer spontanen Demo haben sich rund 200 Menschen vor dem FDP-Büro in Nürnberg versammelt, berichtet BR24
  • Würzburg: Auch hier berichtet  BR24 von einer „Spontandemo“ gegen die Wahl des FDP-Mannes Kemmerich. „Wer hat uns verraten? Freie Demokraten! Wer war mit dabei? Die christliche Partei!“, hallte es durch die Innenstadt. „Nie wieder Faschismus“ oder „No Nazis? No Problems!“ skandierte der Mob.
  • Hamburg: FDP-Kandidat Hadi Al-Wehaily (18) mit irakisch-ukrainischen Wurzeln als Nazi beschimpft. „Ich bin das absolute Gegenteil von Nazi. Ich bin zwischen zwei Kulturen und mit drei Sprachen aufgewachsen, deutsch, arabisch, russisch. Ich habe weder mit der Nazi-Ideologie noch mit Thüringen etwas zu tun“, sagte Al-Wehaily zu BILD.
  • Hamburg (siehe Storybild oben): FDP-Kandidat Hadi Al-Wehaily (18) mit irakisch-ukrainischen Wurzeln als Nazi beschimpft. „Ich bin das absolute Gegenteil von Nazi. Ich bin zwischen zwei Kulturen und mit drei Sprachen aufgewachsen, deutsch, arabisch, russisch. Ich habe weder mit der Nazi-Ideologie noch mit Thüringen etwas zu tun“, sagte Al-Wehaily zu BILD.

Jüdischer FDP-Lokalpolitiker als „Nazi” beschimpft

  • Höhepunkt des ausufernden Nazi-Wahns: Der jüdische FDP-Lokalpolitiker Michael Rubin aus Frankfurt am Main berichtete auf Facebook, er sei als „Nazi” beschimpft worden. Rubin zu BILD: „Ich werde zugleich als Scheiß-Jude, Nazi und Rassist beschimpft. Das zeigt doch, wie irre und wahllos der Hass ist und wie wichtig eine gesellschaftliche Debatte über die politischen Extreme ist. Wir führen diese Debatte stellvertretend für alle.
  • FDP-Vize Wolfgang Kubicki hat inzwischen hunderte Hassmails bekommen, etwa „du faschistische Drecksau. Häng dich auf!“. Pöbeleien sei er gewöhnt, aber auffallend und bedenklich sei die neue Maßlosigkeit. Er warnte: „Die Angriffe von angeblichen Demokraten auf Demokraten zerfressen unser Gemeinwesen.“

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