Am Karlsruher Bahnhof verletzte ein wilder Afrikaner einen Polizisten und war nur schwer zu bändigen.

KARLSRUHE: Am 20.02.2020 hat der Zugbegleiter einer Regionalbahn in Baden-Württemberg die Bundespolizei am Hauptbahnhof um Unterstützung ersucht. Grund hierfür war ein 22-jähriger Nigerianer, welcher sich mit einem nicht auf ihn ausgestelltem Onlineticket ausgewiesen und den Zugbegleiter verbal bedroht hatte. Daraufhin habe er die Bundespolizei verständigt.

Polizist dienstunfähig verletzt

Der Afrikaner verweigerte jedoch, sich auszuweisen und zeigte ein zunehmend aggressives Verhalten gegenüber den Polizeibeamten. Da der Verdacht eines Onlinebetrugs im Raum stand, sollte das Smartphone des Mannes als Beweismittel sichergestellt werden. Auch dies verweigerte der 22-Jährige, woraufhin ihm zur Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen die vorläufige Festnahme erklärt wurde. Im Zuge der Festnahme leistete der Mann massiven Widerstand. Unter anderem zerstörte er durch seine Angriffe die Brille eines Beamten, außerdem verletzte sich ein weiterer Beamter am Knie und ist bis auf Weiteres dienstunfähig.

Gewalttäter sofort wieder auf freiem Fuß

Nur mit Hilfe der angeforderten Verstärkung und einiger Passanten gelang es, den Mann zu fesseln. Der wilde Mann muss nun mit einer Reihe von Anzeigen rechnen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der 22-Jährige die Dienststelle wieder verlassen.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Karlsruhe

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