SCHWERIN – In der Nacht auf den 28. Februar 2020 wurde die Fassade des AfD-Bürgerbüros in Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) erneut beschmiert. Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion, Bert Obereiner:

„Und wieder hat der Hass eines mutmaßlich linken Schmierfinken das Bürgerbüro in Schwerin getroffen. Noch sind es ‚nur‘ Farbe und Parolen. Doch die Hemmschwelle für Extremismus sinkt immer weiter. Falschanschuldigungen, Verdächtigungen, Stigmatisierungen und der pure Hass gegen die Opposition sind Gift für den demokratischen Diskurs und unsere demokratische Kultur.

Doppelmoral der Altparteien

Gewalt hat in der Politik keinen Platz. Dazu müssen sich auch endlich SPD, CDU und Linke glaubhaft bekennen. Wer im Parlament selbstgefällig von Gewaltfreiheit redet, aber den schrecklichen Anschlag in Hanau gegen die AfD instrumentalisiert, nimmt Hass und Hetze gegen uns billigend in Kauf. Diese perfide Doppelmoral entlarvt die Aussagen von SPD, CDU und Linke als bloße Lippenbekenntnisse.“

Auch Sprengstoffanschlag auf AfD-Bürgerbüro

NEUSTRELITZ Dass neben Schmieraktionen und Terror gegen AfD Politiker und deren Familienangehörige,  Linksfaschisten auch schwere Verletzungen oder sogar den Tod von Personen in Kauf nehmen, die ihren Vorstellungen von „tolerant“ oder „bunt“ nicht entsprechen, beweist ein Sprengstoffanschlag, der sich erst wenige Monate zuvor (28.09.2019) ebenfalls in Mecklenburg-Vorpommern zutrug. In Neustrelitz Terroristen einen Sprengsatz im Eingangsbereich eines Gebäudes gezündet, in dem sich auch das Bürgerbüro zweier AfD-Abgeordneten befindet. Nach Angaben der Polizei sei der vermutlich selbst hergestellte Sprengsatz durch ein Gittertor in den Vorraum des Gebäudes geworfen worden. Durch die Explosion seien Tür und die Decke beschädigt worden – geschätzter Schaden: 2.000 Euro. Einer Aussendung der Polizei zufolge hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen, „da eine politisch motivierte Tat nicht ausgeschlossen werden kann”.

Mutige Haltung der AfD

Die AfD Mecklenburg-Vorpommern nimmt auf Ihrer Facebook-Seite dazu Stellung:

„Der Terror gegen unsere Bürgerpartei geht weiter. Wir lassen uns davon natürlich nicht einschüchtern!”

Kuschelurteile mit verheerender Signalwirkung

Bekanntlich fand Anfang des Jahres 2020 in Döbeln ein gewaltiger Sprengstoffanschlag statt, der mit großer Wahrscheinlichkeit Todesopfer gefordert hätte, wären Personen im dortigen AfD-Büro anwesend gewesen. Eine aus Tschechien mitgebrachte Kugelbombe mit mehr als einem Kilo Sprengstoff detonierte. sogar das Nachbargebäude und ein vor der Tür geparkter Transporter wurden beschädigt. Unser Archiv berichtete ausführlich darüber. Viele Leute waren damals verwundert darüber, dass die drei festgenommenen Terroristen sofort wieder auf freiem Fuß gesetzt wurden. Verwunderung wandelte sich in Empörung, als dann am 27. Februar das Urteil erging: Nur Bewährungsstrafen für die Bombenleger – was ebenfalls von uns dokumentiert wurde. Und schon am nächsten Tag fand der Anschlag in Schwerin statt …

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