MANNHEIM –  Obwohl er einem Werbeagentur-Chef das Gesicht zertrümmerte und ihm acht Zähne mit einem Quarzhandschuhe wegschlug, weil dieser nicht ans Telefon ging, hat das Landgericht den Shishabar-Betreiber Abdulbaki T. (34) lediglich zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Mit Werbeagenturchef nicht zufrieden

Der Geschäftsmann Oral U. ist Inhaber einer Werbeagentur. Im November 2017 nahm er einen Auftrag von Shisha-Bar-Betreiber Abdulbaki T. (33) für 4000 Euro an. Der soll ungeduldig auf seine Getränkekarte gewartet haben. Deshalb rief er bei Oral U. an – sieben Mal.

Faustrecht gerichtlich abgesegnet

Das Opfer Oral U.: „Abdulbaki war da, brüllte: ,Warum gehst du nicht ran, wenn ich dich anrufe?‘ Er schlug mir mehrfach mit der Faust ins Gesicht.“ Auch andere Männer sollen auf Oral U. losgegangen sein und ihm 20 Euro geraubt haben. U.: „Ich dachte, die bringen mich um!“

Kuschelurteil für Abdulbaki T.

Der mutmaßliche Haupttäter ist auf Kaution auf freiem Fuß. Oral U. hat dafür kein Verständnis: „Ich hatte zwei Not-OPs, konnte mich sechs Monate nur flüssig ernähren. Fast hätte ich meine Existenz verloren.“ Das Landgericht verurteilte jetzt Shishabar-Betreiber Abdulbaki T. (34) zu einer Bewährungsstrafe von 18 Monaten wegen gefährlicher Körperverletzung.

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