Symbolbild / Marcelo Braga / flickr.com / (CC BY 2.0)

Mit einer Axt schlug am 31. März gegen 3.50 Uhr ein 29-jähriger Tunesier in Augsburg gegen die Frontscheibe eines Linienbusses in der Salomon-Idler-Straße. Dem 47-jährigen Fahrer gelang es, den Bus trotz zerbrochener Frontscheibe vom Tatort wegzufahren und die Polizei zu verständigen.

Mit Axt auf Autofahrerin – mit Machete auf Helfer

Nur wenige Minuten später hielt der Angreifer im Alten Postweg eine 50-jährige Autofahrerin an, schlug erneut mit einer Axt die Front- sowie Seitenscheibe des Fahrzeugs ein und bedrohte die Frau. Nach Auskunft der Polizei eilte ihr ein 28-jähriger Anwohner zur Hilfe, der auf die Situation aufmerksam geworden war. Er versuchte demnach, den Angreifer zu überwältigen. Dabei schlug ihm der 27-Jährige mit einer Machete gegen den Kopf.

Trotz der Verletzung konnte der mutige Helfer den Nordafrikaner überwinden und bis zum Eintreffen der Polizisten festhalten. Anschließend wurde er mit mittelschweren Kopfverletzungen in die Uniklinik Augsburg gebracht. Der Busfahrer und die Autofahrerin blieben unverletzt.

Keine Untersuchungshaft da „schuldunfähig“

Ein Ermittlungsrichter des Amtsgerichts erließ gegen den 27-Jährigen einen sogenannten Unterbringungsbefehl wegen des dringenden Verdachtes des versuchten Totschlags, der gefährlichen Körperverletzung und der Sachbeschädigung. Der Macheten-Mann wurde  zwangsweise in der Psychiatrie untergebracht. Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse sei im Moment davon auszugehen, dass der Mann die Tat „im Zustand der Schuldunfähigkeit oder zumindest der verminderten Schuldfähigkeit begangen hat”, so ein Polizeisprecher.
Quelle: unzensuriert.de

Anmerkung:
Wäre der Täter ein Deutscher und das Opfer der Tunesier, würde man mit Sicherheit nicht von Schuldunfähigkeit sprechen. Da wäre dann sogar die AfD wieder mit schuld.

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