Trauernde entzündenten Kerezn am Tatort

BIELEFELD – Weil ein gefährlicher Intensivtäter (18) vorzeitig auf freien Fuß gesetzt wurde, musste in Bielefeld ein Teenager († 17) sterben.

Am 30.04.2020 Marc P. wartete abends an einer Stadtbahnhaltestelle in Bielefeld-Baumheide. Zeugen sahen, wie er plötzlich von einem Räuber angegriffen und niedergestochen wurde. Marc P. verblutete an mehreren Stichverletzungen. Der Täter flüchtete zunächst.

Am nächsten Tag nahmen Polizisten Eduard T. fest. In der Wohnung wurde die Kleidung gefunden, die Zeugen beschrieben hatten. Jetzt sitzt er wegen Totschlags und versuchten Raubes mit Todesfolge in U-Haft in der Jugend-JVA Herford.

Am 3. April sollte ihm vor dem Jugendschöffengericht Bielefeld der Prozess wegen gefährlicher Körperverletzung und Raubes warten. Im Oktober 2019 hatte er ebenfalls an einer Stadtbahnhaltestelle einen jungen Mann mit einem Nothammer aus einer Stadtbahn niedergeschlagen und dem Opfer eine Bluetooth-Box geraubt. Doch dazu kam es nicht, da die Richterin Bedenken hatte, dass die wegen Corona vorgeschriebenen Sicherheitsabstände im Gerichtssaal nicht eingehalten werden könnten.  Ende März hob die Sicherheit der Anwesenden im Gerichtsaal besorgte Richterin den Prozesstermin auf und entließ den Angeklagten aus der U-Haft. Und das, obwohl gegen diesen Verbrecher noch weitere Anklagen, u.a. wegen einer versuchten Vergewaltigung einer 15-Jährigen, vorliegen!

Als Resultat dieser Kombination aus Corona-Sorge und Kuscheljustz: Ein erst 17-Jahriger musste sterben.

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