Brennende Autos in Maihälden: Seit November 2019 begann eine Serie von Brandstiftungen.

PFORZHEIM: Der mittlerweile 25-jährige Syrer, dem die Polizei zur Last legt, 15 Autos in Pforzheim und dem Enzkreis angezündet zu haben, befindet sich nach wie vor in einer psychiatrischen Einrichtung. Fast zwei Wochen hielt der Schutzsuchende Ende 2019 die Menschen in Pforzheim im Enzkreis in Atem und bereitete Autobesitzern einen sprichwörtlich heißen Herbst. Autos und Gebäudeteile wurden damals in Mitleidenschaft gezogen. Den entstandenen Schaden bezifferten die Beamten auf mehrere Hunderttausend Euro.

Feuerteufel in psychiatrischer Klinik

Die Pforzheimer Staatsanwaltschaft hat der zuständigen Auswärtigen Strafkammer beim Landgericht Karlsruhe eine Antragsschrift zugestellt. Derzeit gehe man davon aus, dass die Schuldunfähigkeit des Mannes zur Tatzeit nicht ausgeschlossen werden kann, erklärt Staatsanwalt Bernhard Ebinger, weshalb er ans Landgericht eine Antragsschrift statt einer Anklageschrift geschickt hat. Anstelle einer Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe kommt jetzt aber die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik in Betracht. Zu den enormen Kosten, die dieser Herr neben den Sachschäden verursacht hat, kommen jetzt noch die Kosten für die Unterbringung in der Klinik dazu. Auf die Idee. Dass man so eine Figur eventuell rasch repatriieren könnte, kommt hier offensichtlich niemand.
Quelle: Pforzheimer Kurier

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