CHEMNITZ – Nur kurze Zeit nach dem Gedenken im März 2020 an die Luftangriffe auf Chemnitz haben Linksfaschisten das Mahnmal mit Parolen wie „Fuck Nazis“ und „Deutsche Täter sind keine Opfer“ geschändet. Die Kränze und Blumengebinde, die Vertreter der Stadt am Donnerstag vor dem Mahnmal niedergelegt hatten, waren zertrampelt und zerstört. Die Polizei ermittelt wegen Störung der Totenruhe und Sachbeschädigung.

Zwei weitere Kriegsgräberdenkmäler geschändet

Bereits am Friedenstag waren auf dem städtischen Friedhof in der Wartburgstraße zwei Kriegsgräberdenkmäler beschmiert worden. An einer Säule sowie an einem Ehrenmal fanden sich in roter und weißer Farbe vier linksfaschistische Parolen wie  „Tod den Faschisten“.

Auch CDU Bundestagsabgeordneter für „Kampf gegen rechts“ – nur anders

Der Chemnitzer Bundestagsabgeordnete Frank Heinrich (56, CDU) verurteilte die Taten: „Der Kampf gegen Rechts muss mit offenem Visier geführt werden. Vandalen-Akte bei Nacht und Nebel erwiesen ihm einen Bärendienst.“

Das Mahnmal des Chemnitzer Bildhauers Hans Dittrich zeigt eine trauernde Frau mit dem toten Kind im Arm – dazu Verse von Louis Fürnberg (1909-1957), von dem auch die SED-Hymne „Das Lied der Partei“ stammt. Auf der Fläche vor dem Mahnmal fanden 1224 Bombenopfer ihre letzte Ruhestätte. Quelle: bild.de

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