Symbolbild

WUNSDORF: Vor fast acht Jahren, im November 2012, soll ein damals 18-Jähriger Afrikaner eine 15-Jährige in einem Jugendklub in Wunstorf bei Hannover vergewaltigt haben. Seitdem geht der Fall durch alle Instanzen. Jetzt hat das Landgericht Fulda ein Urteil gefällt.

  • Am Landgericht Fulda wurde ein Fall von vor acht Jahren neu verhandelt.
  • Ein damals 18-jähriger Somalier soll eine 15-jährige Jugendliche vergewaltigt haben. Das Gericht sprach ihn jetzt frei.
  • Der Vorfall hatte sich in einem Jugendclub bei Hannover zugetragen. Der Prozess wurde in Osthessen verhandelt, weil der Angeklagte zu dem Zeitpunkt in Fulda lebte. Inzwischen wohnt er in Bad Salzschlirf.

Verurteilung – Berufung – Freispruch – Revision – Freispruch

Verurteilung – Berufung – Freispruch – Revision – und nun wieder Freispruch: Der Fall ging durch die Instanzen. Am Ende steht ein Urteil, das auch aufgrund des Grundsatzes „In dubio pro reo“ (im Zweifel für den Angeklagten) so ausgefallen ist. Der Angeklagte, der vor einigen Jahren aus Somalia geflüchtet war, bestritt den Vorwurf der Vergewaltigung. Eine Jugendliche hatte ihn beschuldigt, sie im November 2012 in der Toilettenkabine eines Jugendtreffs in Wunstorf bei Hannover zum Sex gezwungen zu haben. Dass es zu Sex gekommen war, ist unstrittig. Die Frage war jedoch, ob es einvernehmlich passiert ist – beziehungsweise, ob die 15-Jährige, die zu dem Zeitpunkt betrunken war, deutlich gezeigt hatte, dass sie das nicht wollte.

Kein gutes Signale an künftige Vergewaltiger

„Es ist nicht auszuschließen, dass sie nur glaubt, sich gewehrt zu haben, um es mit dem eigenen Selbstbild in Einklang zu bringen“, sagte Richter Josef Richter. „Es gab für ihn keinen Anlass zu glauben, dass sie es nicht wollte“, erklärte der Rechtsanwalt des Afrikaners Stefan Schulze. Auch das Opfer wurde gestern als Zeugin gehört – unter Ausschluss der Öffentlichkeit und in Abwesenheit des Angeklagten. Sie sei durch den Vorfall noch immer psychisch beeinträchtigt.
Die Rechtsprechung macht es Vergewaltigern künftig einfach, wenn das Opfer nicht beweisen kann, dass es sich gewehrt hat, dann ist die Vergewaltigung keine Straftat. Ein anderes Ergebnis war nicht zu erwarten, denn in BLM-Zeiten sind Afrikaner politische, mediale und gesellschaftliche Heilige.
Quelle: Fuldaer Zeitung 

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