Mit einem derartigen Küchenmesser bedrohte der Bereicherer sein Raubopfer. (Symbolbild)

ROSTOCK – „Plötzlich zog dieser Mann ein langes Messer aus dem Ärmel und kam mit Bewegungen des Zustechens auf mich zu“, schilderte das traumatisierte Opfer Doreen T. (42) seine damalige Todesangst vor Gericht. Der Täter, Mahamad Abdullahi A. (21) aus Somalia, verließ am 27. Juli 2020 als freier Mann den Saal!

Asylbewerber abgelehnt jedoch „geduldet“ – dann Raubüberfall

Der abgelehnte und nur geduldete Asylbewerber hatte am 17. Februar 2019 an einer Bushaltestelle in Rostock-Toitenwinkel die Altenpflegerin mit einem Küchenmesser (20 cm lange Klinge) bedroht und ihr die Handtasche geraubt. Er entnahm 60 Euro, den Rest warf er weg. Die Polizei nahm den Afrikaner später fest.

Tat erst abgestritten – jetzt „Reue“

Vor dem Landgericht gab es zu Prozessbeginn die fast schon übliche „Verständigung“ zwischen den Prozessbeteiligten. Der Deal: Geständnis gegen milde Strafe. Folglich zeigte der Somalier, der bei der Polizei die Tat noch bestritten hatte, nun Reue, räumte alles ein und entschuldigte sich.

„Schlimme Erfahrung“ im Schlauchboot auf der „Flucht“

Als Motiv für seine Tat gab er gestern an, er hätte kein Geld gehabt und sei psychisch angeschlagen gewesen – wegen der schlimmen Erfahrungen seiner Flucht im Schlauchboot.

Kuschelurteil: Verurteilung natürlich nach Jugendstrafrecht

Das Urteil des Landgerichtes nach Jugendstrafrecht: Nur 20 Monate Haft, ausgesetzt zur Bewährung, für den Volljährigen. Die Gerichtskosten fallen dem Staat zu!

Opfer noch heute in psychologischer Behandlung

Das Opfer kann das milde Urteil nicht verstehen. Doreen T. zu BILD: „Gerecht wäre eine Haftstrafe gewesen. Ich bin wütend und fühle mich so, als ob man an mich und meine Folgeschäden gar nicht gedacht hat. Seit anderthalb Jahren bin ich in psychologischer Behandlung. Die Tat kommt immer wieder hoch. Das Urteil ist eher negativ für meinen Behandlungsverlauf und hilft mir nicht wirklich in der Verarbeitung des Geschehens.“

Opfer zumindest teilweise geläutert

Doreen T. war früher selbst in der Flüchtlingsarbeit tätig. Heute sagt sie: „Ich habe meine Lehren gezogen und bin sehr vorsichtig geworden!”

Anmerkung: Dass so ein Verbrecher noch immer „geduldet“ wird und frei herumlaufen kann, ist für Leute die noch geradeaus denken können nicht mehr nachvollziehbar.

 

 

 

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