FREUDENSTADT: Eine „Gruppe Männer“ hat am 29.07.2020 die Besatzung eines Rettungswagens bedroht und die ärztliche Behandlung eines Patienten behindert.

Um 16.20 Uhr wurde über Notruf das Lagezentrum des Pforzheimer Polizeipräsidiums darüber informiert, dass mehrere Menschen die Arbeit einer Rettungswagenbesatzung massiv stören würden und die Sanitäter bedroht werden. Daraufhin rückten zwei Einsatzfahrzeuge des Polizeireviers Freudenstadt aus.

15-Jährige geht dazwischen

Wie sich vor Ort herausstellte, behandelten die Sanitäter einen über Brustschmerzen klagenden 21-Jährigen. Dabei sollen seine beiden gleichaltrigen Freunde sowie ein 22-Jähriger in bedrohlicher und beleidigender Weise auf die Sanitäter eingewirkt haben. Offenbar ging ihnen die Behandlung des Patienten zu lange. Diese musste allerdings vor dem beabsichtigten Transport erst stabilisiert werden. Die Männer rissen mehrfach die Tür des Krankenwagens auf und störten so massiv die Arbeit der Rettungskräfte.

„Mann“ fordert Rettungskräfte zu Schlägerei auf

Der 22-Jährige hatte dabei bereits sein T-Shirt ausgezogen und forderte die Besatzung zu einer Schlägerei auf. Eine 15-jährige Zeugin zeigte dabei Zivilcourage, stellte sich dazwischen und konnte eine mögliche handfeste Auseinandersetzung verhindern.
Quelle: Schwarzwälder Bote

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