Antifa-Aktivisten dürfen sich über Geldsegen aus der Uni Köln freuen.

KÖLN – Der Posten 1-651 im Haushaltsplan 2020/21 des Allgemeinen Studieren-Ausschusses (AStA) der Universität zu Köln ist es, der für Verwunderung sorgt. Dort, auf Seite 15, unter der Kategorie „HG 6 – Referate/Projekte” sind für den neuen Haushalt 8.500 Euro eingeplant für den Antifa AK (Arbeitskreis) Köln. Die gleiche Summe wie 2019/20, allerdings wurden dort tatsächlich nur 8.339,49 Euro ausgezahlt.

Studierende der Universität zu Köln zahlen an die Antifa. Und zwar alle. Und bereits seit vielen Jahren.

Universität zu Köln: Studierenden zahlen an Antifa Arbeitskreis

Im Wintersemester 2020/21 liegt der Semester-Beitrag für Studierende an der Uni Köln bei 280,95 Euro. Davon gehen 205,95 Euro an den AStA, der damit zum Beispiel Semester-Tickets finanziert, Mitarbeiter der Mensa bezahlt oder die eigenen Referate (Abteilungen) fördert und in ihrer Arbeit unterstützt.

Bei derzeit rund 50.000 Studierenden macht das rund 10,3 Millionen Euro Finanzmittel, die der AStA zur Verfügung hat – und mit einem Teil davon (die 8.500 Euro) einen Arbeitskreis unterstützt, der sich selbst Antifa AK nennt. „Vom Namen sollte man sich da nicht allzu sehr leiten lassen. Die Arbeit steht im Vordergrund”, sagt der AStA-Vorsitzende Eugen Esman (24) im EXPRESS-Gespräch. „Aber das Thema ist heikel, das gebe ich zu.”

Dieser Artikel erschien erstmalig auf express.de

Anmerkung: Wir haben den Artikel wortwörtlich übernommen incl. den „Studierenden“ statt richtig „Studenten“. Interessant in dem Zusammenhang, dass bei der Bezeichnung (siehe erste Zeile oben) statt „Studierenden-Ausschusses“ (AStA) von „Studieren-Ausschuss“ die Rede ist. Daran erkennt man wie schwer sich unschuldige Redakteure mit der verordneten Vergewaltigung der deutschen Sprache tun.

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