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Passant am Alexanderplatz erschlagen – Verurteilung wegen Todschlags – Kuschelurteil

Der Angeklagte schlug einem 27-Jährigen den Schädel ein. Weil er unter Alkohol und Drogen stand, soll seine Steuerungsfähigkeit vermindert gewesen sein.

„Verminderte Steuerungsfähigkeit“

BERLIN – „Der 22-Jährige aus Pakistan und der 27-jährige Vietnamese sollen sich laut Ermittlungen zufällig“ auf dem Alexanderplatz in Berlin-Mitte begegnet sein. Am Morgen des 8. Oktober 2021 habe der Angeklagte dem Opfer durch wuchtige Schläge den Schädel mit einer Holzlatte zerschlagen, sagte der Vorsitzende Richter. Bei der Tat habe der 22-Jährige unter Einfluss von Alkohol und Drogen gestanden. Seine Steuerungsfähigkeit sei vermindert gewesen. Ob eine Beleidigung oder ein angeblicher Diebstahl zu dem Angriff geführt habe, sei nebulös geblieben, berichtet die Berliner Zeitung.

Kuschelurteil

Der Schläger ist zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Die Richter ordneten zudem die Unterbringung des jungen Mannes in einer Entziehungsanstalt an. Mit dem Urteil folgte das Gericht im Wesentlichen den Anträgen von Staatsanwaltschaft und Verteidigung. Es ist noch nicht rechtskräftig. Bleibt zu hoffen, dass die „Erziehung“ des Schutzsuchenden erfolgreich verläuft damit nicht weitere Bereicherungen erfolgen, wenn er nach ein paar Jahren wieder frei herumlaufen darf.

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