Joachim Schönfeldt ist entsetzt, wie wehrlos ausgeliefert ein alter Mensch doch ist. | Foto:  Uckermark Kurier

Der 77-jährige Joachim Schönfeldt fand sich nach einem Wortwechsel an der Bushaltestelle auf dem Boden wieder. Attackiert wurde er laut Polizei von einem „15-Jährigen“.

Das Prügelopfer erzählt bei seinem Besuch in der Redaktion des Uckermark Kurier, dass er am 05.04.2022 an einer Bushaltestelle gestanden habe da er zu seinem Arzt fahren wollte. Kurz nach 14 Uhr wurde ihm ins Gesicht geschlagen, so steht es im Bericht der Polizei – von einem „15-jährigen Jungen“, der mit seiner 34-jährigen Mutter am Ort des Geschehens war.

Zahn ausgeschlagen

Der betagte Mann bat eine „tief verschleierte“ Frau, zur Seite zu treten weil er woanders behinderungsbedingt nicht einsteigen könne. Sekunden später fand er sich plötzlich blutüberströmt auf dem Fußweg wieder. „Ich lag plötzlich unten und habe schlimm aus Mund und Nase geblutet“, erinnert sich der Bereicherte zurück.

Anwälte des 15-jährigen Falotten zeigen Prügelopfer an!

Gefragt, ob er den Angriff durch eine fremdenfeindliche Äußerung vielleicht selbst provoziert habe, hebt der Familienvater entsetzt die Hände. Nein, das habe er nicht, aber er wisse, dass die Gegenseite sich einen Anwalt genommen habe. „Es gibt wohl eine Anzeige gegen mich. Ich warte die Ermittlungen der Polizei ab, bin aber zuversichtlich. Es gab schließlich genug Zeugen, die gesehen haben, was sich dort abgespielt hat und was mir widerfahren ist. Die Wahrheit wird sich am Ende durchsetzen.“, berichtet die genannte Zeitung weiter.

Wäre die einzig richtige Reaktion auf ein derart präpotentes Verhalten nicht die umgehende Repatriierung des „15-Jährigen“ samt seiner „tief verschleierten“ Mutter?

 

 

 

 

 

 

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