Opfer verzweifelt – bestialischer Peiniger nach vorzeitiger
Haftentlassung
wieder frei: „Habe Angst um mein Leben“

 Im Februar 2016 wurde eine Tirolerin in Innsbruck von einem afghanischen Asylwerber brutal vergewaltigt. Nun ist ihr Peiniger wieder auf freiem Fuß, er wurde vorzeitig aus der Haft entlassen.

Vergewaltigt – geschlagen – gebissen

Die Hölle auf Erden erlebte damals das Opfer. In der Wiese eines Mehrparteienhauses fiel ein afghanischer Asylbewerber wie ein krankes Tier über sie her, vergewaltigte sie mehrfach, hielt ihr dabei mit voller Kraft den Mund zu und versetzte ihr Schläge sowie Bisse. Erst als ihre Freundin, zu der sie wollte, die Tat bemerkte und aus dem Fenster brüllte, ließ der Mann von ihr ab. Das Martyrium dauerte eine Stunde, Angelika M. trug schwere Blutungen im Unterleib davon. Noch 2016 wurde der Asylwerber zu sieben Jahren Haft sowie zu 5.000 Euro Schmerzensgeld verurteilt.

„Ich fühle mich im Stich gelassen“ – Bestie wird nicht abgeschoben

„Vor einigen Wochen klingelte es an meiner Wohnungstür. Mir wurde mitgeteilt, dass mein Peiniger am Tag darauf aus der Haft entlassen wird – obwohl die sieben Jahre noch nicht vergangen sind – und dass er in Österreich bleiben, also nicht abgeschoben wird“, schildert die Tirolerin im Gespräch mit der „Krone“, „das ist fahrlässig. Ich fühle mich vom Staat Österreich einfach im Stich gelassen. Es ist wahrlich ein schreiender Wahnsinn, mit wie viel Ungerechtigkeiten ich als Österreicherin, die immer brav gearbeitet hat, konfrontiert werde. Mein Leben wird strategisch vernichtet“.

 „Wer garantiert mir, dass mir nichts passiert?“

Unmittelbar nach der Tat sprach der bissige Brutal-Vergewaltiger mir und meiner Freundin gegenüber Morddrohungen aus. Er gilt als potenzielle Gefahr nicht nur für mich, sondern für die Gesellschaft. Wer garantiert mir, dass mir nichts passiert? Wer sorgt für meinen Schutz? Ich habe Angst um mein Leben“, sagt sie.

Nach hartem Kampf „fängt alles wieder von vorne an“

Die Tirolerin, die mehrere Kinder und Enkelkinder hat, kämpfte sich seit dem Martyrium vor sechs Jahren Schritt für Schritt ins Leben zurück. „Ich hatte Angstzustände und Schlafstörungen, wurde ein Jahr lang von einer Klinik-Psychologin betreut, bin mit diversen Hilfsvereinen in Kontakt getreten und absolvierte Selbstverteidigungskurse. Ich habe unter anderem gelernt, wie ich mich in gefährlichen Situationen am besten zu verhalten habe. Ich schaffte es schließlich, die Vergewaltigung zu verarbeiten bzw. zu verdrängen. Ich traute mich auch wieder, arbeiten zu gehen. Doch die vorzeitige Entlassung meines Peinigers zieht mir erneut den Boden unter den Füßen weg. Ich habe Panikattacken, bin wieder in psychologischer Behandlung, alles fängt von vorne an“, beklagt sie.
Quelle: krone.at

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