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BERLIN – Weil er wegen fehlender Impfung nicht zum Sommerfest durfte, hat ein Mitarbeiter der Berliner Charité versucht, seine Teilnahme noch einzuklagen. Ohne Erfolg. Bei im Gesundheitswesen Beschäftigten gebe es besonderen Anlass für Schutzmaßnahmen, befand das zuständige Landesarbeitsgericht.

Ungeimpfte dürfen von der Betriebsfeier einer Klinik ausgeschlossen werden. Das hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Berlin-Brandenburg im Streit um die Teilnahme am Sommerfest der Charité entschieden. Damit blieb die Beschwerde eines Mitarbeiters aus dem IT-Bereich erfolglos, wie das Gericht am 04.Juli 2022 mitteilte.

Der Mann wollte juristisch seine Teilnahme an dem Fest in der Berliner Kulturbrauerei erzwingen, zu dem Europas größte Uniklinik für vergangenen Freitag eingeladen hatte. Zugelassen waren dafür nur vollständig geimpfte oder genesene Mitarbeiter. Zudem wurde ein tagesaktueller, negativer Corona-Schnelltest verlangt.

Das Berliner Arbeitsgericht hatte diese Vorgaben bereits in der vorhergehenden Woche als zulässig erklärt. Diese Entscheidung bestätigte das LAG am 01. Juli 2022 noch rechtzeitig vor der Party (Az. 6 Ta 673/22): Der Arbeitnehmer habe keinen Anspruch darauf, ohne Einhaltung der Vorgaben an dem Sommerfest teilzunehmen.
Quelle: welt.de

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