Der aktuelle „bunte“ und weltoffene Zeitgeist, in allen seien krankhaften Facetten, ist für Linke und sonstige „Fortschrittliche“ auch Richtschnur für vergangene Epochen. Das kann ein Denkmal sein, welches nicht zeitgeistkonform ist, oder auch die Pipi Langstrumpf. Damit auch Theateraufführungen auch aus heutiger Sicht politisch korrekt sind, hat das Berliner Ensemble nun extra „BIPoC-Berater:innen“ engagiert.

Theaterstück aus 1746 am Prüfstand

So  wurde das 1746 in Mailand uraufgeführte und von Regisseur Antú Romero Nunes neu interpretierte Theaterstück „Der Diener zweier Herren“ von den Moralapostel*Innen im Juli 2022 auf Zeitgeist-Konformität abgeklopft.

„Entlang mehrerer Indikatoren wie Sprachen und Ausdrucksweisen der Figuren, Darstellung einzelner Charaktere und dem geographischen beziehungsweise historischen Kontext hat The Impact Company untersucht, ob und inwieweit Unterdrückungssysteme reproduziert werden“, beschreib die Beraterfirma „The Impact Company“ ihre Arbeit.

Was sind „BIPoC Berater:innen“?

Als „BIPoC Berater:innen“ („BIPoC“ steht für „Black, Indigenous, People of Color“) liege ihre Expertise u.a. darin, „sprachliche, räumliche und historische Kontexte zu untersuchen und auf den heutigen gesamtgesellschaftlichen Kontext hin rassismuskritisch sowie machtkritisch zu bewerten“.

Bereits kleine Nuancen können verstören

Häufig komme es „auf nur kleine Nuancen an, die dafür ausschlaggebend sein können, Machtstrukturen unserer Gesellschaft aufzugreifen und so, meist versehentlich, zu reproduzieren“. „The Impact Company“ könne jene unbewussten Einsätze erkennen und stelle sicher, dass diese nicht unnötig im Stück eingesetzt würden. Das beruhigt.

BIPOC Diversity, Audience & Culture Consultancy

„The Impact Companie“ zeigte sich zufrieden mit der Kooperation: „Es ist immer wieder auffallend, wie sehr wir sozialen Dynamiken und Machtverhältnissen unbewusst ausgeliefert sind und diese unreflektiert in unserer Sprache und Handeln reproduzieren“ Und umso mehr habe man sich gefreut als BIPOC Diversity,  Audience & Culture Consultancy ihre Expertise einzubringen.

Auch die Verantwortlichen des Ensembles zeigten sich hoch erfreut ob der erfolgreichen Kooperation. „Die Zusammenarbeit mit The Impact Company war mega hilfreich! Super, dass wir dieses Expert:innenwissen rund um Diversity und Rassismuskritik in Anspruch nehmen konnten …“ schwärmt Regisseur Antú Romero Nunes.
Quellen: Junge Freiheit und Instagram.
Dieser Beitrag erschien zuvor auf unser-mitteleuropa.com

1 KOMMENTAR

  1. Hätte man versäumt hier Genderforscher:innen ebenfalls tätig werden zu lassen. Sollte das Stück nicht eher auf “Diener*in (m.w,d) zeier Herr:Innen” umbenannt werden.

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